Die UNO bezeichnet den Klimawandel als „Bedrohungsmultiplikator“ (threat multiplier): Er verursacht nicht zwingend Konflikte, verschärft jedoch bestehende soziale und politische Spannungen. Klimakatastrophen verstärken diese Dynamiken zusätzlich, insbesondere im Globalen Süden, und erhöhen damit das Risiko (bewaffneter) Konflikte. Darum müssen Fragen der Umweltgerechtigkeit nicht nur als Nachhaltigkeits-, sondern auch als Friedensfrage verstanden werden. Der Wille wird vielerorts formuliert, die Umsetzung jedoch bleibt herausfordernd. Genau diesen Herausforderungen stellte sich Damaris Eschbach im Rahmen ihrer Masterarbeit im Studiengang Integrated Building Systems an der ETH Zürich – ein Friedensengagement einer etwas anderer Art.
Wir freuen uns, dass das Stadtkloster Zürich neu Teil von Eco Church ist. Hier verbindet sich urbanes Leben mit klösterlicher Tiefe, gelebter Spiritualität und Einsatz für Mensch und Umwelt. Mit Projekten wie dem Klostergarten wird erlebbar, wie Schöpfungsbewahrung, einladende Gemeinschaft und Glauben verbunden werden. Wie so ein Engagement ganz konkret aussehen kann, zeigt ein besonderes Projekt des Stadtklosters: Der biodiverse Begegnungsgarten.
Bei Ziel 11 geht es um die Tatsache, dass in den Städten die Mehrheit der Menschen lebt, nämlich 60 Prozent der Weltbevölkerung bis 2030.
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