Was passiert nach einem Verbrechen mit den Menschen, die davon betroffen sind? Oft hinterlässt das tiefe Spuren – nicht nur materiell, sondern vor allem emotional und es bleiben Fragen und Wunden zurück, die kein Gerichtsurteil zu heilen vermag: Warum ist das geschehen? Warum war ich betroffen? Und was brauche ich, um mit den Folgen weiterleben zu können? Während das klassische Justizsystem sich in erster Linie darauf konzentriert, Schuld festzustellen und Strafen zu verhängen, verfolgt die Restaurative Justiz (RJ) einen anderen Ansatz: Sie schafft Räume, in denen Opfer, Täter und Beteiligte wieder miteinander sprechen können – nicht um Schuld zu verteilen, sondern um Heilung, Verantwortung und neue Perspektiven zu ermöglichen.
Auf viele persönliche und weltweite Probleme gibt es keine einfachen Antworten. Der Fastenbegleiter 2026 macht dieses Gefühl der Ohnmacht zum Thema. Das Vorwort gibt einen Einblick, in welche Richtung der Fastenbegleiter im Jahr 2026 führt.
Gerne erinnern wir uns an eine unvergessliche Konferenz zurück. Hier findest du einige Highlights fotografisch festgehalten.
Als Teil des internationalen Micah Global Netzwerks nahmen wir im Oktober mit einer Delegation von StopArmut, StopPauvreté und Interaction Schweiz an der Micah Global Consultation in Kapstadt, Südafrika, teil. Dort begegneten wir engagierten Mitgliedern und Organisationen, die in unterschiedlichen Teilen der Welt ähnliche Arbeit wie wir leisteten.
Die UNO bezeichnet den Klimawandel als „Bedrohungsmultiplikator“ (threat multiplier): Er verursacht nicht zwingend Konflikte, verschärft jedoch bestehende soziale und politische Spannungen. Klimakatastrophen verstärken diese Dynamiken zusätzlich, insbesondere im Globalen Süden, und erhöhen damit das Risiko (bewaffneter) Konflikte. Darum müssen Fragen der Umweltgerechtigkeit nicht nur als Nachhaltigkeits-, sondern auch als Friedensfrage verstanden werden. Der Wille wird vielerorts formuliert, die Umsetzung jedoch bleibt herausfordernd. Genau diesen Herausforderungen stellte sich Damaris Eschbach im Rahmen ihrer Masterarbeit im Studiengang Integrated Building Systems an der ETH Zürich – ein Friedensengagement einer etwas anderer Art.
Am vergangenen Samstag nahmen 220 Personen an der StopArmut Konferenz in Winterthur teil.
«Kriege werden niemals aus altruistischen Gründen geführt. Sie werden in der Regel um der Hegemonie willen geführt, aus geschäftlichen Gründen. Und dann ist da natürlich noch das Geschäft des Krieges selbst.» – Arundhati Roy, indische Schriftstellerin und Aktivistin.
Seit kurzem ist die Evangelisch-methodistische Kirche (EMK) Liestal Teil der wachsenden Eco Church Bewegung. In diesem Beitrag erzählen sie mehr zu ihrer Motivation für den Beitritt.
Am 17. Oktober begehen wir den Internationalen Tag zur Beseitigung der Armut. Ein Thema, das eng mit Armut zusammenhängt, sind bewaffnete Konflikte. Das schauen wir uns genauer an.








