Vor einem Jahr entstand das Thema des neuen Fastenbegleiters Wo Ohnmacht Hoffnung entfacht. Damals war nur in Umrissen erkennbar, dass das Vakuum einer „guten“ Zukunft nach dem Schwinden der Klimabewegung von religiösen Bewegungen gefüllt würde. Im Artikel wird behauptet, dass die „neue“ Hoffnung unpoltisch daherkommt, jedoch hochpolitisch ist. Ungewollt setzt der neue Fastenbegleiter einen Kontrapunkt – und wird als ökumenisches Projekt selbst zur stillen Antwort auf das vermeintliche Machbare.
Was passiert nach einem Verbrechen mit den Menschen, die davon betroffen sind? Oft hinterlässt das tiefe Spuren – nicht nur materiell, sondern vor allem emotional und es bleiben Fragen und Wunden zurück, die kein Gerichtsurteil zu heilen vermag: Warum ist das geschehen? Warum war ich betroffen? Und was brauche ich, um mit den Folgen weiterleben zu können? Während das klassische Justizsystem sich in erster Linie darauf konzentriert, Schuld festzustellen und Strafen zu verhängen, verfolgt die Restaurative Justiz (RJ) einen anderen Ansatz: Sie schafft Räume, in denen Opfer, Täter und Beteiligte wieder miteinander sprechen können – nicht um Schuld zu verteilen, sondern um Heilung, Verantwortung und neue Perspektiven zu ermöglichen.
Am 17. Oktober begehen wir den Internationalen Tag zur Beseitigung der Armut. Ein Thema, das eng mit Armut zusammenhängt, sind bewaffnete Konflikte. Das schauen wir uns genauer an.
Wir freuen uns, dass das Stadtkloster Zürich neu Teil von Eco Church ist. Hier verbindet sich urbanes Leben mit klösterlicher Tiefe, gelebter Spiritualität und Einsatz für Mensch und Umwelt. Mit Projekten wie dem Klostergarten wird erlebbar, wie Schöpfungsbewahrung, einladende Gemeinschaft und Glauben verbunden werden. Wie so ein Engagement ganz konkret aussehen kann, zeigt ein besonderes Projekt des Stadtklosters: Der biodiverse Begegnungsgarten.
Welche Verbindung gibt es zwischen Armut, Gerechtigkeit und bewaffneten Konflikten? Eine Antwort des Propheten Micha:
Plant ihr schon das Erntedankfest im Herbst? Sucht ihr noch nach kreativen Ideen? In der letzten 1h-Eco-Runde haben wir gemeinsam zum Erntedankfest gebrainstormt.
In meinem Umfeld beobachte ich einen interessanten Wandel: Materieller Besitz wirkt zunehmend oberflächlich sowie nicht nachhaltig und ist deswegen verschrien. Minimalismus-Influencerinnen wie Marie Kondo stossen mit der Idee von radikaler Besitzreduzierung auf Begeisterung. Besitzverzicht wird zur Tugend. Doch was tritt an seine Stelle? Nicht der Verzicht auf Konsum, sondern ein Wechsel der Form: Statt Dinge zu sammeln, jagen wir Erlebnissen hinterher – und glauben, damit weniger konsumorientiert zu sein. Doch der Konsumismus lebt weiter – einfach in einem neuen Gewand.
Die junge Generation für Verantwortung begeistern.
Wie können wir eine Heimat schaffen, die für alle Heimat ist? Am Beispiel der vier Einheiten des digitalen Just People-Kurses soll gezeigt werden, wie „StopArmut“ Menschen und Kirchen ermutigt, Heimat für alle zu ermöglichen (Deutschland: „Micha-Initiative“).
Die Fastenzeit erinnert uns daran, dass weniger oft mehr ist. Wer verzichtet, gewinnt neue Perspektiven: Dankbarkeit für das, was wir haben und Achtsamkeit im Umgang damit. Doch warum nicht auf etwas verzichten, das nicht nur uns selbst, sondern auch unserer Umwelt guttut? Die Klimakrise fordert uns heraus, unser Verhalten zu überdenken – und die Fastenzeit bietet die perfekte Gelegenheit, bewusst eine klimaschädliche Angewohnheit abzulegen.
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