„Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Kinder Gottes genannt werden.“ (Mt 5,9)
Si vis pacem, para bellum (Wenn du Frieden willst, bereite dich auf den Krieg vor). Dieses bekannte lateinische Sprichwort spiegelt die Volksweisheit wider, dass die Vorbereitung auf den Krieg der beste Weg ist, um Frieden zu sichern. Die dahinterliegende Logik lautet: Wenn Krieg droht, muss die Bevölkerung bewaffnet werden, um sich auf den Konflikt vorzubereiten, denn nur so könnten Schwache geschützt und Sicherheit für alle geschaffen bzw. aufrechterhalten werden. Diese Logik veranlasst viele Nationen dazu, ihre Militärbudgets massiv zu erhöhen.
Die «Initiative für einen nachhaltigen und zukunftsgerichteten Schweizer Finanzplatz» fordert, dass alle Teilnehmenden im Schweizer Finanzmarkt (Banken, Versicherungen, Vermögensverwalter, Pensionskassen usw.) ihr Geld im Ausland so anlegen und vergeben, dass die internationalen Klima- und Biodiversitätsziele gestützt werden. Im Rahmen der Trägerschaft von Christ:innen für Klimaschutz unterstützt StopArmut die Initiative.
«Kriege werden niemals aus altruistischen Gründen geführt. Sie werden in der Regel um der Hegemonie willen geführt, aus geschäftlichen Gründen. Und dann ist da natürlich noch das Geschäft des Krieges selbst.» – Arundhati Roy, indische Schriftstellerin und Aktivistin.
«Ich wünschte, er würde einfach sterben», sagte mein Kollege erbittert – gemeint war der Aggressor eines grauenhaften Krieges. Diese Aussage mag zunächst schockierend wirken, denn man «darf» doch niemandem den Tod wünschen. Zudem würde der Tod eines Einzelnen kaum das Ende eines Konflikts bedeuten. Doch die Aussage bringt eine innere Spannung zum Ausdruck, mit der wir derzeit wohl alle ringen:
Die Koalition «Christ: innen für Klimaschutz» ruft auf, sich auch für die neu lancierte Konzernverantwortungsinitiative stark zu machen, sich an der Unterschriftensammlung zu beteiligen und für die Anliegen der Initiative zu mobilisieren.
Die neue Konzernverantwortungsinitiative (KOVI) fordert ein international abgestimmtes, griffiges Konzernverantwortungsgesetz. Dieses soll im Einklang mit den Entwicklungen in den Nachbarländern stehen.
Machen Sie mit, damit wir gemeinsam 20'000-Alarmklicks (und viele mehr!) zugunsten einer starken Schweizer Entwicklungszusammenarbeit erreichen.
Im Bereich der nachhaltigen Unternehmensführung will der Bundesrat eine international abgestimmte Vorgehensweise verfolgen und hat dazu ein Vernehmlassungsverfahren eröffnet.
Am 22. September wird über die Biodiversitätsinitiative abgestimmt. Die Initiative hat zum Ziel, die Biodiversität in der Schweiz besser zu sichern.
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