Mein Beitrag für eine fairere Modewelt

Praktische Tipps zu einer faireren Modewelt. Die Tipps stammen grösstteils von den Teilnehmenden aus der 1h Eco Runde zum Thema “Modewelt”.

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Second Hand
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17 Dezember 2024
|
Leben

Viele von uns wissen, dass die Textilbranche mit zahlreichen Ungerechtigkeiten und ökologischen Problemen behaftet ist. Wir haben uns daran gewöhnt, dass auf unseren Kleidungsstücken „Made in China“ oder „Made in Bangladesh“ steht. Trotz eines unguten Gefühls kaufen wir sie – Kleider, die eine zerstörerische Wirkung haben.

Die Gründe, warum wir die festgefahrenen Pfade kaum verlassen, sind vielfältig. Gibt es aber Alternativen, neue Wege zu gehen? Ja, die gibt es! Diese Wege müssen jedoch entdeckt werden. Neue Gewohnheiten einzuüben braucht Zeit. Vielleicht beginnst du mit dem einen oder anderen Vorschlag. Die Vorschläge stammen grösstenteils von den Teilnehmenden der letzten 1h Eco-Runde zum Thema „Modewelt“.

Direktverkauf aus zweiter Hand (Secondhand)

Flohmärkte

  • Jede Stadt und teilweise auch Dörfer haben ihre eigenen Flohmärkte. Diese sind in der Regel leicht über Suchmaschinen zu finden. Manchmal gibt es auch spezielle Flohmärkte, zum Beispiel nur für Kinderkleider. Auch Kirchgemeinden bieten manchmal Flohmärkte an.

Onlineportale

  • Online ist es nicht immer einfach einzukaufen, da es in der Regel keine Rücktauschmöglichkeit gibt. Einzelne Artikel, wie zum Beispiel Schuhe, können jedoch mit Erfolg gekrönt werden. Beispiele für klassische Online-Plattformen sind etwa Ricardo oder tutti.
  • Alternativen und spezifisch für Kleider sind Kleiderkorb oder marko.

Second-hand Verkauf / Kleider von „Made by Second-hand“

Second-hand-Läden

  • Über einen Second-Hand-Laden Kleider zu kaufen, ist insbesondere für Einsteiger vorteilhaft. Beispiele dafür sind Brocki‘s (in sehr verschiedenen Städten in der Schweiz) aber auch Zig-Zag-Läden des Roten Kreuzes.

Neue Kleider “Made by Second-hand”

  • Rework stellt Kleider umweltschonend aus Secondhand her.
  • Collective NCCFN stellt aus Fehlproduktionen neue Kleider her.
  • Rifò wurde im Jahr 2017 gegründet. Statt Kleider zu vernichten, die nicht mehr verkauft werden können, werden sie wiederaufbereitet und erneut verkauft.

Tauschen /Ausleihen

Kleidertauschbörsen

  • Ähnlich wie Flohmärkte sind Kleidertauschbörsen. Statt zu kaufen, wird getauscht – ganz nach dem Motto: Tauschen statt kaufen. Inspirationen dazu gibt es zum Beispiel bei Walk-in Closet Schweiz.

Kleider leihen

  • Teil bietet Kleider zum Leihen statt Kaufen an. Leih dir was du brauchst und bestimme selbst, wie lange du deine Kleidungsstücke tragen willst.

Neue, nachhaltig hergestellte Kleider

  • RRREVOLVE steht für reduce, reuse, recycle. Rrrevolve bietet neue Kleider von zahlreichen Marken aus nachhaltiger Produktion an.
  • Slow fashion – Nachhaltige Labels, die sich vom Mainstream der gängigen Mode abheben.
  • Naturaline – Nachhaltige Textilien von Coop.

 

Zum Bericht „1h Eco Runde: Modewelt strickt Existenzen“

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