Sauberes Wasser für die Massai: GAiN im Einsatz

Im neuen Video von GaiN erzählt Naitopwaki Mollel aus dem Massailand in Tansania wie der Zugang zu sauberem Wasser das Leben ihrer Familie grundlegend verändert hat.

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13 Januar 2025
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Im Massailand von Tansania verändern Brunnen das Leben. Seit drei Jahren engagiert sich GAiN Switzerland, um sauberes Trinkwasser für die Massai-Gemeinschaften bereitzustellen. Bisher konnten über 20’000 Menschen durch gebohrte Brunnen Zugang zu frischem Wasser erhalten.

Frauen wie Naitopwaki Mollel, Mutter von zehn Kindern, erzählen in diesem neuen Video von GaiN von ihrem Alltag vor dem Brunnenbau: Sie gingen oft stundenlang, um schmutziges Wasser von einer Quellen zu holen – eine Aufgabe, die nicht nur zeitaufwendig, sondern auch lebensgefährlich war. Krankheiten und Todesfälle durch verunreinigtes Wasser waren keine Seltenheit.

Die Geschichte der Massai Mollel, GAiN Water for Life Initiative, 2024, 7:56.

Die Gesundheit nachhaltig verbessern

Dank des Engagements von GAiN Tanzania, das mit Unterstützung von GAiN Switzerland arbeitet, gibt es nun Hoffnung. Seit 2024 verfügt GAiN über eine eigene Bohrmaschine, die es ermöglicht, Brunnen effizienter zu bauen. Der Bau eines Brunnens umfasst technische Vermessungen, Bohrungen, den Aufbau von Infrastruktur und die Schulung der Gemeinschaft. Besonders wichtig ist dabei die Bildung von Wasserkomitees, die für die langfristige Wartung der Brunnen sorgen.

Ein weiterer Fokus liegt auf der Hygieneschulung. Menschen wie Maureen Samuel von GAiN Tanzania schulen die Bevölkerung in grundlegender Hygiene, wie Händewaschen und der Reinigung von Behältern, was die Gesundheit der Gemeinschaft nachhaltig verbessert.

Eine bessere Zukunft für 40’000 Personen mehr

Für 2025 hat GAiN sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: sauberes Wasser für weitere 40’000 Massai. Jeder Brunnen bedeutet nicht nur sauberes Wasser, sondern auch mehr Zeit, mehr Sicherheit und eine bessere Zukunft für Familien wie die von Naitopwaki.

Das Projekt von GaiN in Tansania wird seit 2022 durch den Projektfonds Igive2Help von Interaction unterstützt. 

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