Wo Ohnmacht Hoffnung entfacht - neuer Fastenbegleiter 2026

Auf viele persönliche und weltweite Probleme gibt es keine einfachen Antworten. Der Fastenbegleiter 2026 macht dieses Gefühl der Ohnmacht zum Thema. Das Vorwort gibt einen Einblick, in welche Richtung der Fastenbegleiter im Jahr 2026 führt.

SHARE
Fastenbegleiter Blog
|
5 Januar 2026
|
Beten

Vorwort

Die eigene Machtlosigkeit inmitten aufsteigender Kriegskulissen in der Weltpolitik kann uns wütend machen, lähmen oder eine latente Angst auslösen. Ähnlich ergeht es, wenn sich beim Aussterben ganzer Tier- und Pflanzenwelten nur wenige Menschen dafür interessieren.

StopArmut hat sich zur Aufgabe gemacht, Menschen auf Ungerechtigkeit zu sensibilisieren. Manchmal braucht es jedoch einen Zwischenschritt, um überhaupt handeln zu können: Inne- und aushalten, nachdenken und meditieren. Kleinen und monströsen Situationen zu begegnen, ohne reflexartig auf Machtmöglichkeiten zurückzugreifen, erfordert innere Stärke.

Machtverzicht macht uns verletzlich. Es ist eine bewusst gewählte „Ohnmacht”. Eine solch gewählte Verletzlichkeit hat jedoch das Potenzial, dass wir mit unseren Ängsten in Kontakt kommen. Das Wissen unserer Begrenztheit verändert zwar noch nicht die äusseren Umstände, aber im besten Fall stellen wir uns – durch bewusstes Innehalten – schier hoffnungslosen Situationen.

Die Fastenzeit lädt ein, diesem menschgewordenen Gott, der sich eine Selbstbegrenzung auferlegt hat, nachzugehen. Auf den Spuren des leibgewordenen Gottes im Menschen Jesus von Nazareth wollen wir mit unserem Menschsein in Kontakt treten. Wir beginnen mit der Verwobenheit mit Erde und Mitmenschen, betrachten unsere Begrenzungen und hängen nach Ostern eine weitere Woche an: Wandel von Ohnmacht zur Vollmacht – ohne Allmachtsphantasien.

Zum Aufbruch dieser inneren Reise können wir wöchentlich donnerstags und sonntags online am Gebet des Stadtklosters Zürich teilnehmen. Der Zoom-Zugang steht auf der letzten Seite des Fastenbegleiters. Wer neue innere Kraft gewonnen hat, kann gern die Webseite von StopArmut besuchen und aktiv werden, sodass ora – beten – und labora – arbeiten – im Wechsel stehen.

Wir als StopArmut-Team wünschen dir viel Mut bei deiner Reise, Momente der Machtlosigkeit auszuhalten und mit neuer Kraft gestärkt zu werden.

Dein StopArmut-Team!


 

Fastenbegleiter jetzt bestellen!

 

Bildquelle:

DUERR MANUEL ANDREAS

Flower yellow (Schwerter zu Pflugscharen II)

 

Mehr zum Künstler:

Der Bund

reformiert.

 

Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden

ähnliche Beiträge

Avancer vers la paix

Die Mächtigen können den Frieden nicht mit Gewalt erzwingen. Aber wir können ihn in unserem kleinen Rahmen jeden Tag gestalten, indem wir unsere Schwerter zu Pflugscharen umschmieden – eine 3000 Jahre alte biblische Vision, die erstaunlich aktuell bleibt.

20 Mai 2026
Prov. Flyer

Am 31. Oktober 2026 findet im Zwinglihaus in Basel die 17. StopArmut Konferenz statt. Unter dem Thema "Arme Welt – Wie weiter? Wie globale Armut uns prägt und wir gemeinsam dagegen aufstehen können" wollen wir uns Fragen der globalen Armutsbekämpfung annehmen. Im Jahr 2015 verabschiedeten 193 Staaten gemeinsam die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs). Im Zentrum steht SDG 1: Keine Armut, mit dem ambitionierten Ziel, Armut in all ihren Formen weltweit zu beenden – bis 2030. Heute stellt sich die Frage: Was ist aus diesem gemeinsamen Aufbruch gegen die Armut geworden? Was bedeutet es, in einer zunehmend komplexen und unsicheren Welt verantwortungsvoll zu handeln, für eine gerechtere Zukunft für alle?

14 Mai 2026
herbert2512-dog-3764825

„Was ich euch zurücklasse, ist Frieden: Ich gebe euch meinen Frieden – einen Frieden, wie ihn die Welt nicht geben kann.“ (Johannes 14,27a NGÜ). Dieses Versprechen gab Jesus seinen Jüngern kurz vor seinem Tod – mitten in einer Zeit voller Unruhen und Gewalt. Ein politischer Friede war weit und breit nicht in Sicht. Ganz im Gegenteil: Die Spannungen zwischen jüdischen Gruppierungen und der römischen Besatzung führten ein paar Jahrzehnte später zur Zerstörung Jerusalems. Was also meinte Jesus mit ‚Frieden‘?

17 April 2026
Melde dich für unseren Newsletter an